Gestern, auf der TGIO-Party der Glühwürmchen, wurde öfters die Frage gestellt, wie es jetzt weitergeht mit den 50.000+ Wörtern, die man im November bei NaNoWriMo geschrieben hat. Zumindest für mich und den „Fänger im Beton“ kann ich die Frage beantworten.Zur Zeit ist das Manuskript eine „echte“ Rohfassung, es müssen zahlreiche Korrekturen angebracht und viele Übergänge […]
Tag 28 – die vier magischen Buchstaben
Da stehen die vier magischen Buchstaben E-n-d-e. Um 17 Uhr 40 hab ich sie getippt, 51.547 Wörter sind es geworden, seit ich am 1. 11. morgens um 6 Uhr angefangen habe, die Geschichte des Menschenfängers Bruno Pachowiak in die Tastatur zu tippen. Ich will jetzt nicht pathetisch werden, laufe aber – wegen Euphorie-Überschuss – Gefahr, […]
Tag 24-26 – Auf der Zielgeraden
Ich bin jetzt auf der Zielgeraden. Das ist ein ziemlich gutes Gefühl, es macht einen aber auch nervös. Ich versuche gerade, die letzte Szene vor dem großen Showdown zwischen Pachowiak und dem einsamen Leutnant fertig zu schreiben. Im Prinzip eine einfache Aufgabe, denn ich muss Pachowiak nur in die Nähe seiner Wohnung lotsen. Er will […]
Pachowiaks Musikgeschmack
Was mir sehr peinlich ist: Mein Protagonist, Bruno Pachowiak, hat ein Eigenleben entwickelt. Selbst ich, der ihn erfunden hat, bin nicht mehr in der Lage, ihn unter Kontrolle zu halten. Besonders peinlich wird das, wenn Bruno seinen Musikgeschmack durchsetzt. Ich wollte ihm eigentlich eine Cool-Jazz-Affinität andichten, das ist ihm aber nichts. Springsteen mag er. Und […]
Tag 23 – Pachowiak drückt aufs Tempo
ICh bin heute nicht ins Büro gegangen und habe den Tag am Laptop verbracht. So konnte ich mich ein gutes Stück vor den geforderten Tagesschnitt schreiben. Wenn ich dieses Tempo beibehalte, werde ich spätestens Freitag fertig werden (dreimal auf Holz geklopft). Soviel Spaß das Schreiben auch macht, ich fange an, mich auf den magischen Moment […]
Tag 21 und 22 – Meine große Klappe
Wie war das? Vorgestern habe ich noch großkotzig geschrieben, dass ich die restlichen Kapitel bis zum Schluss durchgeplottet habe, zitiere wörtlich: „Was auch bitter nötig war, um meine Charaktere endlich an die Kandare legen zu können und dem Improvisieren ein Ende zu bereiten.“Nuja. Gestern sollte Pachowiak straight ins Hyatt fahren, um den Lügengeschichten seines Klienten […]
Tag 19 und 20 – der Validator Schock
Vorgestern hatte ich mir ein Polster erarbeitet, so dass ich es gestern ruhig angehen konnte. Ich hab nur ein paar hundert Wörter geschrieben und die letzten 11 Kapitel bis zum Schluss durchgeplottet. Was auch bitter nötig war, um meine Charaktere endlich an die Kandare legen zu können und dem Improvisieren ein Ende zu bereiten. Das […]
Tag 18
Heute war ein guter Tag. Ich hatte etwas Zeit, es lief gut und ich habe das Pensum von zwei Tagen geschafft. Das ist auch nötig, falls es morgen nicht läuft. Ich hab tagsüber viel zu tun, und abends bin ich… anderweitig beschäftigt. :) Mal sehen, wieviel ich morgen in der Nano-Frühschicht schaffe, es ist auf […]
One-Liner
Manchmal gelingt einem ein richtig schöner One-Liner. Heute war ich mal dran. „Pachowiak, Sie sind ein glasharter Solipsist.“„Sie irren sich. Ich spiele kein Instrument.“ n-bottom: 0.21cm } –>
Tag 13-17 – Die tiefste Höhle
5 ereignisreiche Schreibtage liegen hinter mir. Ich habe die gefürchtete zweite NaNoWriMo-Woche weitgehend unbeschadet überstanden (was man nicht von allen Figuren meiner Geschichte sagen kann), die Hälfte der Wordcount-Strecke liegt seit vorgestern hinter mir und den eigentlichen „Mittelpunkt“ meines Romans habe ich gerade eben geschrieben, nach 28.352 Wörtern muss Pachowiak, mein Protagonist sich neu sortieren. […]
