Homepage-Tipp: Vorsichtsmaßnahme bei Gratis-Bildern

Homepage-Betreiber mit kleinem oder gar keinem Budget (also die meisten Autoren, die eine Website und/oder ein Blog bestücken) greifen zur Illustration ihrer Texte gern auf Bilder aus der Wikipedia oder aus Gratis-Bilderdiensten wie Pixelio, Fotolia o.ä. zurück. In der Regel funktioniert das auch wirklich gut, nur sollte man wissen, dass es ein paar schwarze Schafe unter den Fotografen gibt, die ihre Bilder bei solchen Diensten quasi als Lockmittel einstellen, um den kleinsten Fehler, den ein Nutzer eines solchen Bildes macht, mit einer saftigen Abmahnung zu bestrafen, bzw. einen solchen Fehler erfolgreich herbeizukonstruieren (siehe LG-Köln-Urteil). Mit zwei simplen Vorsichtsmaßnahmen sollte man jedoch auf der sicheren Seite sein:

1. Die Lizenzbestimmungen penibel und buchstabengetreu befolgen, also den Bildnachweis genau wie vorgegeben formulieren und genau wie vorgegeben platzieren, dabei auf keinen Fall die möglicherweise notwendige Verlinkung vergessen.

2. Bevor man das Bild verwendet, einmal kurz, knapp, knackig nach „NamedesFotografen NamedsBilderdienstes Abmahnung“ googlen. Wenn der Name des Fotografen in Zusammenhang mit einer Abmahnung auftaucht: Finger weg von dem Bild, anderes aussuchen! Man spart sich jede Menge Ärger…