Seit Jahrzehnten schlage ich die Zeitungen, die ich regelmäßig lese zuerst beim Feuilleton auf, denn dort steht immer das, was mich in der Zeitung am meisten interessiert: im Idealfall eine bunte, aktuelle Mischung aus den Bereichen Kultur und Artverwandtes. Was ich vom Feuilleton erwarte: Es soll mich überraschen, mir Anreize bieten, über meinen eigenen Tellerrand […]
Blogroll – 1. Neuzugang New York Times Book Review
Ab heute fang ich an, eine vernünftige Blogroll zum Thema Schreiben/Lesen/Veröffentlichen anzulegen. Ich liste nur die Blogs, die ich regelmäßig mit Genuß lese. Wer meint, dass ich ihn überlese, kann mir eine Mail schicken.Der erste Platz in der neugeschaffenen Blogroll (rechts in der Sidebar, unter den Links zu meinen anderen Seiten) gebührt dem in jeder […]
Wer soll das alles lesen?
Und gleich noch ein Lesetipp: Über die Mengen an Text, die uns täglich scheinbar überfluten, hat Peter Glaser für die Berliner Zeitung einen sehr schönen, kenntnisreichen (!) Artikel geschrieben.
Die Zwei
Was für eine tolle Idee: Giesbert Damaschke hat einen Blog aufgesetzt, in dem er den Briefwechsel zwischen Schiller und Goethe in Echtzeit (!) wiederveröffentlicht. Am 13. Juni hat er begonnen, den letzten Brief können wir also Ende 2020 erwarten (für die ungeduldigeren Fans der Klassiker gibt es ja diverse Ausgaben der Briefe).Interessant an Damaschkes Projekt […]
Scheckbücher und Tagesspiegel
Alle paar Wochen gibt es einen sehr guten Grund, in die Sonntagsausgabe des Tagesspiegel zu schauen. An den Sonntagen, an denen zu sehr später Stunde (Schande über dich, ARD!) Denis Schecks Literatursendung „druckfrisch!“ zu sehen ist, ist Scheck auch im Kulturteil des Tagesspiegel zu lesen. Dort nimmt er sich unter dem Titel „Aufgeschlagen Zugeschlagen“ die […]
Nirvana
Eben zufällig entdeckt: Begeisternde Miniatur von Ben Hecht. Ursprünglich war die Story ein Beitrag für Hechts legendäre Kolumne „1001 Afternoons in Chicago“. Nirvana hat man in fünf bis zehn Minuten gelesen. Der Text und vor allen Dingen der wunderschön komponierte Schluss hallen jedoch ganz schön lange nach.
Autoren müssen bezahlt werden
Harlan Ellison ist ein brillanter Autor, der sich vehement dafür einsetzt, dass professionelle (!) Autoren für ihre Arbeit adäquat bezahlt werden. Selbstverständlich bin ich der gleichen Ansicht wie Mr. Ellison und bitte um Beachtung für die Protextbewegung, deren Banner sich ab sofort in der Sidebar dieses Blogs befindet.
Federer & Nadal & Kipling
Ich find’s saucool:[youtube http://www.youtube.com/watch?v=is-JCJCUy18&hl=de&fs=1&]
Ken Follett 60
Ken Follett, der grandiose Handwerker, der den Thriller genauso perfekt schreibt wie den historischen Roman, wird heute sechzig. In der FAZ steht eine schöne Würdigung. Wer schreibt oder sich für das Autorenhandwerk interessiert, sollte zur Feier des Tages vielleicht „Eisfieber“ zur Hand nehmen. Im Prinzip müsste jeder Lektor, der sein Gehalt wirklich verdient, wie ein […]
Der Kläger im Roggen
Es stand in allen Zeitungen: J. D. Salinger hat einen anderen Autor verklagt, der für ein eigenes Buch Holden Caulfield benutzt hat, den Protagonisten aus „Der Fänger im Roggen„, nachlesen kann man die Details u. a. hier.Als ich davon las, dachte ich unwillkürlich: „Wie engstirnig!“ Para-Literatur ist hunderte von Jahren alt, da ist doch nichts […]
