Lob und Tadel

Börsenblatt Online: „Warum schreiben? Autor als Beruf – Von der Bereitschaft, sich zu verausgaben und nicht zu rechnen.“ ist der Titel des hinreißend geschriebenen Artikels von Buchpreis-Träger Arno Geiger. Dickes Lob für diesen Text!Und ein mindestens ebenso dicker Tadel für den Tagesspiegel, der einem Mr. Epstein auf den Leim geht, der die mittlerweile an die […]

Verwerfungen im Literaturbetrieb

Jäger des verlorenen Schatzes — Tagesspiegel Online – Nachrichten:„Die Gründe für den Umbruch liegen offen. Erstens: Nach Jahren der Konzentration im Verlagswesen erfolgt nun die des Buchhandels. Zweitens: Die wirtschaftliche Macht verlagert sich von der Produktion zur Distribution – was auf die Produktion zurückschlägt. Drittens: Der klassische Buchvertrieb löst sich auf zugunsten eines allgemeinen Medienvertriebs. […]

Neues Literaturblog

Jeder ernsthafte Leser kennt das Zentrale Verzeichnis Antiquarischer Bücher, die ZVAB. Hier kann man nach vergriffenen Büchern recherchieren, sich über die Angebote der angeschlossenen Antiqariate schlau machen usw. usf.Die ZVAB hat heute ein Literaturblog gestartet, dass sich nicht nur auf – naheliegende – Literaturtipps beschränken wird, sondern auch Platz für zwei Kolumnen bieten soll. In […]

Stilfragen

Geo-Mann Peter-Matthias Gaede im Tagesspiegel-Interview über die Journalistenausbildung:„Mittlerweile glaube ich, dass es überdies Defizite bei der Vermittlung sprachlicher Vielfalt gibt. Medienmanagement und Marketing gewinnen an Bedeutung. Und die elektronischen Medien und das Internet sowieso. Sich das alles aneignen zu müssen, verkürzt die Zeit für die Ausbildung der klassischen Reportertugenden, auch die Trainingsphase für das Polieren […]

Revolution mit Lulu

Heute morgen quoll meine Mailbox über, und alles drehte sich um Lulu. Nein, weder um Frank Wedekinds Theaterheldin noch um die schottische Sangeslegende aus dem Pop-Pleistozän, sondern um einen Print-On-Demand-Dienst im Internet, bei dem Autoren umsonst (ja, tatsächlich ab 0,00 Cent) Bücher veröffentlichen können, die bei Bedarf gedruckt und ausgeliefert werden. Grund für meinen Mailbox-Overflow […]

Schreiben, denken, inspiriert sein…

Writingwomans Autorenblog: Mach mir eine Szene!: „Der allermagischste Moment ist jener, wenn ich Szenen schreibe, ohne zu wissen, woher die ganzen Infos plötzlich kommen. Es gab Momente, in denen habe ich mich gegruselt, weil ich nicht wussste, wer da schreibt.“Wenn’s so richtig läuft und die Szene wie von alleine entsteht, fühlt es sich tatsächlich magisch […]

Wie macht man Bestseller?

netlektorin’s blog:„Machen Blogs Bestseller? Auch in der Buchbranche geht bald nichts mehr ohne Internet – sagt Elmar Krekeler im aktuellen Börsenblatt – und: Die Blogosphäre wird zunehmend zur Brutstätte von Bestsellern.“ Was viele vergessen: zunächst einmal muß das Buch das Zeug zum Bestseller haben, sich auch tatsächlich verkaufen lassen. Viele Menschen, die schreiben und veröffentlichen […]

Trübe Aussichten

DIE AUTOREN: Die Toskana kann warten — Tagesspiegel Online – Nachrichten: „Wie Berliner Lesebühnen-Autoren sich über Wasser halten. Drei Selbstauskünfte“ Der Mut dieser 3 Männer, ein mehr als bescheidenes Leben voller Unsicherheit führen zu wollen, um Schreiben zu können, verdient Bewunderung, Respekt, Hochachtung. Die Bereitwilligkeit, mit der sie „Mit Schreiben kann man nur wenig Geld […]

Das Leben als Stoff

Grass und wie er die Welt sieht — Tagesspiegel Online – Nachrichten:„Der Schriftsteller, der den eigenen Lebensstoff seit 60 Jahren in Literatur verwandelt, kann nicht aus seiner Haut, wenn es um das Leben der anderen geht. Auch dieses ist ihm nur: Stoff. Die solcher Arbeitsweise innewohnende Egozentrik wird erschreckend deutlich beim Fernsehgespräch im dänischen Hotel.“ […]

Typen

Letztens habe ich ein wunderbares Buch in der Hand gehabt: „Das Randfigurenkabinett des Doktor Thomas Mann“ von Barbara Hoffmeister und Robert Gernhardt, ein liebevoll gestaltetes und gut geschriebenes Buch über die schrägen, schrulligen und seltsamen Gestalten, die Thomas Mann seinen Protagonisten an die Seite zu stellen pflegte. Und plötzlich fiel mir auf, wie farblos in […]